90. Todestag des ersten Seligen des Burgenlandes

Dr. Ladislaus Batthyány-Strattmann wurde schon zu Lebzeiten von vielen seiner Patient*innen wie ein Heiliger verehrt. Er starb er am 22. Jänner 1931 im Ruf der Heiligkeit in Wien. Sein Leichnam wurde in der Familiengrabstätte in Güssing beigesetzt.

Ladislaus Battthyany-Strattmann wurde am 23. März 2003 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Der Todestag, der 22. Jänner, wurde auch als liturgischer Gedenktag für den seligen Ladislaus festgelegt.

https://www.martinus.at/portal/glaube/gelebterglaube/selladislausbatthyanystra

Lockdown und Livestream

Aufgrund des aktuellen 3. Lockdowns können derzeit keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert werden. Diese Regelung wurde in der Diözese verlängert bis zum 14. Februar 2021 (also inklusive der Semesterferien).

Bis dahin bieten wir den Livestream der Sonntagsmesse mit Pfarrer Damian Prus an: https://www.pfarre-grosshoeflein.at/stream

Beginn immer am Sonntag um 10:15 Uhr, abwechselnd aus Großhöflein und Müllendorf.

Weitere Details:

Begräbnisse
  • Gottesdienste unmittelbar vor oder nach einem Begräbnis können jedoch unter Beachtung aller Regeln der Rahmenordnung weiterhin stattfinden.
  • Dabei sind höchstens 50 Personen zugelassen, sofern diese Anzahl von der Größe des Raumes (Kirche/Aufbahrungshalle) her unter Wahrung des Abstandes von 1,5 m überhaupt möglich ist.
  • Das sogenannte "Einsprengen" und das gemeinsame Gebet vor dem Begräbnis ist nicht möglich.
Regelungen zur liturgischen Musik
  • Innerhalb der Gruppe von höchstens 5-10 zulässigen Mitfeiernden ist derzeit nur der Gesang von Solisten bzw. Kantoren möglich, welche wenigstens die notwendigen Gesänge übernehmen sollen.

Weltgebetswoche und aktuelles Video

Von 18. bis 25. Jänner feiert die Kirche traditionell die "Weltgebetswoche für die Einheit der Christen". Außerdem wird der 17. Jänner als "Tag des Judentums" begangen.

Anlässlich dieser Gebetswoche wurde ein Video gedreht, bei welchem ich mitwirken durfte. Ich lade ein, sich dieses Video anzusehen. https://www.youtube.com/watch?v=unjZrWlw4II&feature=youtu.be

Ökumene Beispiele gelebter Praxis in 5 Minuten

Kan. MMag. Michael Wüger präsentiert in diesem kurzweiligen Videoclip Beispiele gelingender ökumenischer Zusammenarbeit im Burgenland, etwa in der Frauenarbeit und in der Telefonseelsorge, aber auch im gemeinsamen Gebet und in der Krankenhausseelsorge. In den Blick genommen wird außerdem der Kontakt zur orthodoxen Kirche.

Alle Videos der Serie unter https://www.martinus.at/katholischkurzkompakt

Ich lade aber vor allem auch dazu ein, dieses Anliegen der Weltgebetswoche zu unterstützen und mitzutragen: Das christliche Zeugnis ist dann umso glaubwürdiger, je einmütiger die Christen miteinander umgehen und arbeiten. Eine dauernde Herausforderung.

Weiterführende Links:

https://tagdesjudentums.christenundjuden.org/

https://www.martinus.at/institution/5060/aktuelles/article/5075.html

https://www.katholisch.at/weltgebetswoche

 

Nikolaus Faiman, 15.01.2021

Neues wagen!?

Außergewöhnliche Situationen verlangen nach außergewöhnlichen Maßnahmen. Nachdem die Covid-Pandemie den Gottesdienstbesuch in den Kirchen zu Weihnachten aufgrund der Abstandregel massiv eingeschränkt hat, wollten wir mit der Mette einen neuen Weg gehen und diese am Heiligen Abend trotz winterlichen Temperaturen im Freien feiern.

Wir starteten um 22:00 Uhr vor der Pfarrkirche; die Messe wurde mittels Streaming auch im Internet übertragen. Ein Bläser-Quartett stimmte die zahlreich erscheinenden Gottesdienstbesucher schon vor Beginn auf die Mette mit Weihnachtsweisen musikalisch ein. Neben den Bläsern sorgten vier Sänger inklusive Kantor am Keyboard, sowie zwei steirische Harmonikas für die musikalische Umrahmung. Knapp 200 Mitfeiernde ließen die wunderbare Stimmung auf sich wirken. Man fühlte sich wie einer der Hirten, die auf freiem Feld lagerten, und von der Geburt des Erlösers durch die Botschaft der Engel erfahren haben. Da machte es auch nichts aus, dass es gerade beim einzigen Lied, das am Ende von allen Teilnehmern gemeinsam gesungen werden durfte, leicht zu regnen begann. Bei „Stille Nacht – heilige Nacht“, in dieser wunderbaren Gemeinschaft intoniert, hält man selbst ein paar kalte Regentropfen aus. Als Dankeschön fürs Durchhalten gab es nach der Mette noch „Feliz Navidad“ als musikalischen Gruß an alle Teilnehmer vor Ort und im Internet.

Diese Mette ist zu Herzen gegangen - alle, die dabei waren, werden sich noch lange an diesen außergewöhnlichen Gottesdienst erinnern ... 

Johann Weinreich, 15.01.2021

 

Rückblick auf den Stationenweg am 24.12.2020

Weihnachten kann nicht ausfallen! Das war von Anfang an klar. Aber wie können wir den Kindern die Botschaft über die Geburt Jesu vermitteln, wenn nur wenige in die Kirche dürfen?

An der frischen Luft würde es einfacher sein, den Abstand einzuhalten. Wenn sich nun alles über einen längeren Zeitraum erstreckt, kann man Ansammlungen vermeiden. Gut, Ideen waren schnell geboren und ein Team aus begeisterten und engagierten Mitarbeitern bildete sich.

Eine der wichtigsten Fragen war, wie man die Erstkommunionkinder einbinden kann. Die gehören schließlich schon seit einigen Jahren unzertrennlich zur Krippenandacht. Desiree Tinhof hat sich sofort bereit erklärt, die Koordination mit den Erstkommunionkindern zu übernehmen. Die Idee, quasi ein „Schaufenster“ zu gestalten, kam sehr gut an. Im Pfarrhof wurde das Weihnachtsevangelium (vor-) gelesen und die Krippenfiguren bewundert. Die Zeichnungen der Erstkommunionkinder ermöglichten der Bevölkerung, sich schon ein Bild von den Kindern machen.

Im Rosenkranzgang konnten Botschaften, Wünsche und Grüße hinterlassen werden. Andreas Zarits verkaufte heuer Christbäume im Hof des alten „Steiner-Wirtshauses“. Er ließ es sich nicht nehmen, einen Christbaum zu spenden und auch gleich an Ort und Stelle aufzustellen. Vergelt’s Gott dafür! Walter und Isabella Wohlmuth schnitten in den Tagen davor Unmengen an goldenen Sternen aus, die als Schmuck dienten. Auch dafür ein großes Dankeschön!

Was wäre Großhöflein ohne Künstler? Ein Dorf wie jedes andere…. Aber wir sind ja gern anders!

Hermi Schlag und Annelie Wagner sagten sofort zu, als sie um ihre Mitarbeit gebeten wurden.

Da die Feuerwehr aus „Coronagründen“ auf die Verteilung des Friedenslichtes verzichtete, gestaltete Annelie eine „Friedensstation“ im Rathaushof, bei der man sich das Friedenslicht holen konnte. Eine große Friedenstaube wachte über die Kerzen und kleine Botschaften luden zum Verweilen und zum zur-Ruhe-Kommen ein. Kleine Friedensbotschaften zum Mitnehmen lagen bereit – ich betrachte meine sehr oft!

Hermi Schlag übernahm die Gestaltung einer Krippe im „Christbaumwald“ vor dem Badhaus. Die wunderschöne Krippe, die Gernot Tinhof mit seinen Söhnen Tobias und Jakob gebaut hatte, war viel zu wertvoll, um sie unter freiem Himmel stehen zu lassen. Ein würdigerer Platz musste her! Und was ist würdiger, als der Platz vorm Altar? Hermi fand eine große Kiste – perfekt für ihr Vorhaben.

Große Aufregung am 24.12. vormittags! Es regnet und Hermi hat dem entzückenden Jesuskind im Christbaumwald ein Gesicht aus Aquarellfarben gemalt! Wer kann schon von sich behaupten, dem Jesuskind das Gesicht lackiert zu haben? Hermi seither schon!

Ludwig und Margit beratschlagten, wie lange die Kerzen wohl am Kirchenplatz brennen würden. Wäre es besser, sie doch erst gegen Mittag anzuzünden, damit sie auch noch während der Mette brennen? Alle Überlegungen waren unnötig – die Kerzen brannten bis 27.12.!

Viele Menschen waren an diesem Tag unterwegs, um von Station zu Station zu gehen, Weihnachtsfrieden zu suchen und zu finden und dem Jesuskind Stroh zu bringen. Um 17 Uhr trafen sich die Kinder mit Margit im Christbaumwald. Die Erwachsenen waren schon auch da – aber mit genug Abstand! Ein kleines Bläseresemble des Musikvereins stimmte uns alle auf die bevorstehende, große Geschichte ein.

Und dann ging es los. Alle mussten mithelfen. Marschieren, jammern, klopfen, betteln, jubilieren und schließlich anbeten – alles war dabei und die Kinder machten wunderbar mit! Auch ich habe diese Situation sehr genossen. Ich hatte das Gefühl, den Kindern trotz abstand näher zu sein als jemals zuvor! Viele positive Rückmeldungen lassen uns nun schon darüber nachdenken, ob wir nicht das eine oder andere als „neue Tradition“ weiterleben lassen sollen.

Margit Wohlmuth-Konrath, 16.01.2021

Sternsingen - aber sicher: 2021

Die Sternsinger der Pfarre Großhöflein haben einen anderen Weg gefunden, um Ihnen die frohe Botschaft zu bringen und Ihre Spende für Menschen in Not zu erbitten.

Erstmals 'Weihnachten ohne Dich' gefeiert

Fotos: Wohlmuth

Am Montag vor Weihnachten, dem 21.12.2020, fand um 18:00 Uhr in der Pfarrkirche Großhöflein erstmals eine Segensfeier für Trauernde statt. Neben Pastoralassistent Nikolaus Faiman und seiner Familie haben Eva Wegleitner, Isabella Wohlmuth und Beate Köller mitgewirkt. Im Team dabei waren auch noch Ruth Ankerl und Martina Buchinger – die beiden Letztgenannten waren allerdings kurzfristig verhindert.

Das Team aus dem Seelsorgeraum Großhöflein-Müllendorf bedankt sich beim Team der Pfarre Hl. Klaus von Flüe, Wien, für die „Hebammen-Dienste“!

Die durchwegs positiven Rückmeldungen der Mitfeiernden lassen auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr hoffen.

Nikolaus Faiman

Einladung zum Feiern in der Hauskirche - hier finden Sie Anregung:

"Glauben und Feiern" Pastorale Dienste der Diözese Eisenstadt https://www.martinus.at/institution/5060

NETZWERK GOTTESDIENST https://www.netzwerk-gottesdienst.at/

Und ein Angebot des Pastoralassistenten - "Einladung zu Ge(h)spräch oder Ge(h)bet": Gerne begleite ich Sie / Dich auf einem Stück des Weges, wenn ein Gespräch mit Abstand, aber Vertraulichkeit gut tun kann. Im Gehen lösen sich manche Dinge; und Perspektivenwechsel tut sowieso oft gut.

Meine bevorzugten Tage sind Dienstag und Donnerstag; meine Telefonnummer: 0676/880708213

Corona schützt vor Gartenarbeit nicht

Wir schützen uns und einander vor Corona. Aber die Arbeit steht trotzdem an...

Daher fanden sich einige tüchtige Arme und Beine am Samstag, dem 07. November, bei strahlendem Sonnenschein im Pfarrgarten ein, um unter den wachsamen Sinnen von Volvo einige Holzarbeiten zu erledigen - damit die Zwetschkenernte auch im nächsten Jahr guten Schnaps verspricht!

Danke an Regina für die stärkenden Muffins!

Nikolaus Faiman

Start in ein neues Arbeitsjahr mit einem Pfarrcafe am 06. September

Mit einem Pfarrcafé startete die Pfarre ins neue Arbeitsjahr - viele sind der Einladung gefolgt! Ein gelungener Anlass, die Gemeinschaft zu pflegen.

Die Damen des Küchenteams freuten sich über eifrige jugendliche Unterstützung durch Magdalena - und ermutigen auch andere fleissige Hände und Beine, ihrem Beispiel beim nächsten Pfarrcafé zu folgen!

Nikolaus Faiman

Scheckübergabe durch den Kultur- und Bildungskreis

Neben diversen Kulturausflügen hat der Kultur- und Bildungskreis der Pfarre auch Vorträge, Lesungen und Fackelwanderungen durchgeführt. Bei diesen Veranstaltungen konnten finanzielle Überschüsse erreicht werden.

Der Kultur- und Bildungskreis hat sich entschlossen, davon einen Betrag von € 500,-- zum weiteren Ausbau der Küche des neuen Pfarrheims zu übergeben.

Die Scheckübergabe erfolgte am 25. August 2020.

Ingrid Hofmann

Besichtigung des Pfarrheims durch Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Eisenkopf am 23.07.

In Anwesenheit von Bürgermeister Heinz Heidenreich und Vizebürgermeisterin Maria Zoffmann konnten Ratsvikarin Imelda Krizan und Mitglieder des PGR, gemeinsam mit dem leitenden Architekten, Frau Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf und ihr Team willkommen heißen zwecks Besichtigung des neuerrichteten Pfarrheimes.

Büchereileiter Hans Tinhof konnte die neugestaltete Bücherei im Kellergeschoß präsentieren, und auch der Garten wurde lobend in Augenschein genommen.

In gelöster Atmosphäre blieb auch noch Zeit zu informativen und verbindenden Gesprächen, wobei Ludwig Rokob zuletzt als Gastgeschenk prämierten Großhöfleiner Kirchenschnaps überreichen konnte.

Nikolaus Faiman

 

Das war der Kinder-Wortgottesdienst am 12.07.

"Ein Sämann ging hinaus, um zu säen." Das war das Thema an diesem Sonntag. Der Sämann des Wortes ist Gott - und er verspricht: Sein Wort ist wie Regen, der nicht zum Himmel zurückkehrt, ohne die Erde zu tränken und sie zum Keimen und Sprossen zu bringen.

Diese Worte aus der Heiligen Schrift haben wir auch gleich anschaulich umgesetzt: In Bechern wurde Kressesamen auf Watte angebaut - so können die Kinder zu Hause zusehen und erleben, wie das mit dem Keimen und Sprossen ist.

Erstmals feierte Pastoralassistent Nikolaus mit Margit und den Kindern Gottesdienst. Unterstützt wurden wir von der tollen Band auf der Empore!

(Mehr Bilder finden sich unter der Rubrik "Junge Kirche"!)

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Patrozinium - Kirtag am 28.06.2020, Messe mit dem Musikverein Großhöflein

Bei strahlendem, heißem Sommerwetter konnte der Musikverein Großhöflein sein 50 jähriges Bestandsjubiläum begehen und den musikalischen Rahmen bieten für ein besonderes Patroziniumsfest: Nach den erzwungen distanzierten Begegnungen der vergangenen Wochen aufgrund Covid-19 war dieses Fest Ausdruck von Dankbarkeit, Hoffnung und Lebensfreude!

Passende Worte aus dem Tagesevangelium, auf die sich Pfarrer Damian Prus in seiner Predigt bezog: "Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – Amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen." Darauf dürfen auch alle verstorbenen Mitglieder und Freunde des Musikvereins hoffen, derer bei den Fürbitten gedacht wurde.

Nach den priesterlichen Dankesworten erhielten die engagierten Musikerinnen und Musiker einen gebührenden Applaus! Stellvertretend sei an dieser Stelle der Dank an Obmann Florian Blümel und Kapellmeister Andreas Brenner zum Ausdruck gebracht.

Die anschließende Agape (aufgrund der Umstände zwar in vergleichsweise bescheidenem Rahmen) fand witterungsbedingt regen Zuspruch.

Nikolaus Faiman

Gebet zu Maria, der Knotenlöserin

Maria wird unter verschiedenen Namen angerufen. Einer, der noch nicht so bekannt ist, aber in dieser Zeit der Covid-19-Pandemie vielleicht besonders passend scheint, ist jener der Knotenlöserin.

Unter der Internet-Adresse https://www.netzwerk-gottesdienst.at finden sich Vorschläge für eine Maiandacht zu Hause, extra aber auch eine Variante Maiandacht für Singles, Alleinstehende und Alleinbetende.

Neues aus der Pfarre

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