Anpassung der Rahmenordnung für die Feier von Gottesdiensten

Mit Datum vom 15.09.2021 wurde die Rahmenordnung zur Feier von öffentlichen Gottesdiensten betreffend Corona-Schutzmaßnahmen angepasst:

  • Desinfektion der Hände am Kircheneingang
  • Kein Mindestabstand
  • In geschlossenen Kirchenräumen ist das Tragen einer FFP2-Maske nun wieder vorgeschrieben (Ausnahme: Kinder bis zum 6. Lebensjahr)
  • keine Einschränkungen beim Gemeindegesang

Die neue Rahmenordnung gilt österreichweit für den Bereich der Katholischen Kirche.

Erntedankfest am Sonntag, dem 12. September 2021

Bei strahlendem Sonnenschein und unter der Mitwirkung von vielen Personen und Vereinen konnte heuer das Erntedankfest beinahe in gewohnter Weise stattfinden. Pfarrer Damian Prus dankte allen, die die Gaben gespendet und so wunderbar dekoriert hatten, aber auch allen, die an Gestaltung und Durchführung beteiligt waren: Von den Ministranten über die jugendlichen Gaben-Träger*innen bis zum Musikverein und auch der Kirchenmusik.

Danken wir Gott für unser Leben und dafür, dass wir das haben, was wir zum Leben brauchen!

Und unterstützen wir unsere Vereine, damit das Gemeinschaftsleben weiterhin so funktionieren kann!

Text und Fotos: PAss Nikolaus Faiman, 12.09.2021

 

#kirche.fairändert

Aktionstage im Umfeld von Schöpfungszeit bis Erntedankfest und erster kirchlicher Umweltpreis Burgenland

Mit einem diözesanweiten Schwerpunkt von 17. September bis 8. Oktober 2021 setzt die Diözese ein starkes Zeichen für Solidarität und Nachhaltigkeit. Grundlage dafür ist die Soziallehre der Kirche, insbesondere die Dokumente "Fratelli tutti" und "Laudato si'".

Nähere Informationen: https://www.martinus.at/2021/08/19/kirche.fairaendert

ACHTUNG - WIR SIND ÜBERSIEDELT!

Seit kurzem befindet sich das neue Pfarrbüro im Untergeschoß des Pfarrheimes.

Die Telefonanlage funktioniert leider noch nicht, daher ersuchen wir Sie höflich, uns entweder über unsere Handys oder über email zu kontaktieren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis - das Team der Pfarre Großhöflein

 

Pfarrer Mag. Damian Prus - 0699/172 99 543

PAss Mag. Nikolaus Faiman - 0676/880 70 8213

Sekretärin Ingrid Peissl - 0699/176 38 660

Sekretärin Isabella Wohlmuth - 0699/11 08 56 07

Abschluss-Kindergottesdienst zum Kirtag

Wir gestalten eine Sonne, überlegen gemeinsam, wofür wir der Sonne danken. Auch, wenn sie einmal nicht zu sehen ist, so ist sie trotzdem da. So ist es auch mit Gott - Er ist immer da! 

Die Kinder hörten eine lustige Geschichte über Jesus, der sich einen Tag frei nahm. Er schlug Purzelbäume in der Wüste, picknickte in einer Oase, ritt wild auf einem Esel und badete im See Genezareth.
Als das schlechte Gewissen am Abend kam, suchte Jesus das Gespräch mit seinem Vater. Gott redete Jesus gut zu, jeder braucht einmal eine Auszeit.
Auch wir machten eine kleine Pause und ließen uns ein Eis schmecken- der krönende Abschluss dieser Geschichte!
 Wir freuen uns nun auf die Ferien - und starten mit den Kindergottesdiensten wieder im September.

Stichwort Spendenbox

Bei Begräbnissen besteht in Zukunft die Möglichkeit - so es von den Hinterbliebenen gewünscht wird - auch eine Spendenbox aufzustellen

Wir bedanken uns für diese sinnvolle Privatinitiative.

 

Die Spendenbox hat aber mit der Kollekte nichts zu tun, diese wird weiterhin von den Lektoren eingesammelt.

Tag der Feuerwehr

Am Sonntag, dem 02. Mai, war die Sonntagsmesse dem Gedenken des heiligen Florian gewidmet, dem ersten Märtyrer Österreichs. Traditionell ist Florian der Patron der Feuerwehr - und deshalb wurde die Messe durch Kameraden der Frewilligen Feuerwehr gestaltet.

Wetterbedingt konnte der Gottesdienst leider nicht wie geplant bei der Florianikapelle stattfinden.

Fotos: Wohlmuth und Faiman; Text: Nikolaus Faiman, 03.05.2021

Christus ist auferstanden - Frohe Ostern!

Am Karfreitag war der Gekreuzigte ins Grab gelegt worden.

Mit dem Entzünden des Osterfeuers am Abend der Osternacht trat die Pfarrgemeinde in die Feier der Auferstehung Jesu Christi ein. Zentrale Teile der Feier (neben der Eucharistie): Das Exsultet - das gesungene Osterlob auf die Kerze; die Wasserweihe und Tauferneuerung.

Für die Feier in der Familie dienten dann die gesegneten Speisen - Ostern, ein wahres Fest für Leib und Seele!

Pfarrer Damian, Pastoralassistent Nikolaus und der PGR wünschen ein gesegnetes Osterfest!

Fotos: Isabella Wohlmuth, Text: Nikolaus Faiman, 04.04.2021

Kindergottesdienst am Ostersonntag

Am Palmsonntag hatte die Geschichte begonnen - am Ostersonntag fand sie ihren Höhepunkt und ihr Ende.

Ein Dank an Margit und ihr Team!

Fotos: Isabella Wohlmuth, Text: Nikolaus Faiman, 04.04.2021

Feier des Palmsonntag 2021

Mit dem Palmsonntag hat die Karwoche begonnen - unter reger Beteiligung, aber in Stille erfolgte die Segnung der Palmzweige und der Einzug in die Pfarrkirche. An diesem Tag wird die Passionsgeschichte mit verteilten Rollen verlesen.

PAss Nikolaus Faiman, 29.03.2021

Kindergottesdienst am Palmsonntag

Jesus geht in die Stadt hinein.....

  • Wie hieß die Stadt?
  • Was machte er dort?
  • Wie empfingen ihn die Leute?
  • Welches Fest feierten sie dort?

Diese und noch viele weitere Fragen wurden besprochen, erlebt und ausgespielt. Auch die Fußwaschung wurde durchgeführt - ein seltsames Gefühl, den besten Freund / die beste Freundin vor sich knien zu haben. Der Höhepunkt war dann das gemeinsame Pessachfest, wir teilten Brot und (Kinder)-Wein, also Most.

Nächsten Sonntag geht es weiter...

Text: Margit Wohlmuth-Konrath, 29.03.2021

 

INFO INFO INFO

Samstag, 27.3.

15h - Waldkreuzweg - Treffpunkt bei der 1. Station

18h - Gottesdienst

 

Sonntag, 28.3.

10h - Kindergottesdienst (Teil 1) im Pfarrheim - Kinder ab 6 Jahren mit MNS und ohne Eltern - unter 6 Jahre ohne MNS

10.15h - Prozession mit Palmzweigsegnung bei der Dreifaltigkeit - anschließend Prozession in die Kirche - Bitte unbedingt eine FFP2-Maske tragen (auch während der Prozession in die Kirche) - Abstand von 2m - Hände desinfizieren beim Betreten der Kirche - Sitzmöglichkeit im Freien (Rosenkranzgang)

Wir wünschen einen guten Start in die Karwoche!

 

Ostern: Öffentliche Gottesdienste bleiben möglich

Aufgrund der stark gestiegenen Infektionszahlen wurden im Burgenland die Corona Präventionsmaßnahmen verschärft, was vorerst für die Kar- und Ostertage gilt.

Diözesanbischof Ägidius hat verfügt, dass öffentliche Gottesdienste weiterhin, jedoch nur unter strengsten und mit größter Sorgfalt wahrgenommenen Präventionsmaßnahmen, gefeiert werden dürfen.

  • Einhaltung des Mindestabstandes von 2m zwischen Personen, die nicht im selben Haushalt leben
  • FFP2 Masken sind während des gesamten Gottesdienstes zu tragen.
  • Gemeinde- und Chorgesang sind nicht möglich, erlaubt bleibt der Gesang von maximal vier Solisten.     
  • Personen mit Symptomen dürfen die Gottesdienste nicht in den Kirchen mitfeiern.
  • Bitte, nach den Gottesdiensten nicht im Kirchenraum oder vor der Kirche zusammenstehen

Gut, aber aus: Die Fastensuppe

Am 5. Fastensonntag gab es „Fastensuppe-to-go“. Kreiert von Haubenkoch Max Stiegl, zubereitet von engagierten Damen der Pfarre, wie zum Beispiel Andrea Feymann. Die heurigen Firmlinge halfen fleißig mit, damit die selbst mitgebrachten Töpfe nach der Sonntagsmesse gefüllt werden konnten. Am Ende konnten mehr als € 775,00 an das Hilfswerk Fastenaktion überwiesen werden – allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Vergelt´s Gott!

Für nähere Informationen zur heurigen Aktion: https://www.martinus.at/2021/03/12/fastensuppe-von-bischof-zsifkovics-max-stiegl-und-hannes-gutmann

Text: PAss Nikolaus Faiman, Foto: Ludwig Rokob

Weltgebetstag der Frauen

Am ersten Freitag im März findet traditionell der Weltgebetstag der Frauen statt:

Diese Aktion setzt Zeichen der Hoffnung, fördert Frieden und Verständigung und stellt sich gegen Ungerechtigkeit und Gewalt. Im Rahmen unserer Projektförderung spielt nachhaltige Entwicklung eine zentrale Rolle. Durch die weltweite Förderung von Projekten für Frauen und Mädchen setzen wir ein sichtbares Zeichen der Solidarität und des Teilens.

https://weltgebetstag.at/wgt-2021-vanuatu/

Christliche Frauen aus Vanuatu haben den ökumenischen Gottesdienst für den Weltgebetstag 2021 vorbereitet. Er wird am Freitag, den 5. März weltweit unter dem Motto „Worauf bauen wir?“ in ca. 170 Ländern gefeiert. Im Mittelpunkt der Liturgie steht der Bibeltext aus Matthäus 7, 24 – 27. Mit ihrem Gottesdienst wollen die Frauen aus Vanuatu ermutigen das Leben auf den Worten Jesu aufzubauen. Sie sollen der felsenfeste Grund für alles menschliche Handeln sein. Denn nur das Haus, das auf festem Grund gebaut ist, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle.

Frage für mich selbst: Auf welchem Grund steht das "Haus meines Lebens"?

Auch eine Art Fastenbetrachtung

Natur und Kultur – Gedanken zum Erwachen der Vegetation:

Der Frühling drängt das Leben unaufhaltsam zum Austreiben. Durch Kälte und Nebel gebremst, lässt sich die Natur dennoch nicht zurückhalten. Das Leben nimmt seinen Lauf!

Der Mensch gestaltet die ihn umgebende Natur, so entsteht unsere Kulturlandschaft, die uns Lebensraum ist und Inspiration bietet. Gemäß des Schöpfungsauftrages, wie er in der Bibel bildhaft formuliert ist, darf sich der Mensch schützend, aber auch gestaltend einbringen. Die Blumenpracht beim Gottesdienst ist so verstanden sowohl einerseits schönste Frucht menschlicher Gestaltung, andererseits zugleich Dank an den Schöpfer. Das Lob in der Liturgie braucht zugleich das Lob der Schöpfung, wie es sich in der gestalterischen Dekoration zeigt.

In der Liturgie fließen Natur und Kultur zusammen und ineinander:

Eine Blume erblüht und trägt zum Lobe des Schöpfers dadurch bei, indem durch die Betrachtung ihrer Schönheit und ihres Duftes der menschliche Geist zum Staunen und Innehalten aufgerufen wird. Ein Geschöpf „wirkt“ vor allem dadurch, dass es ist.

Anmerkung: Wir Menschen wissen nicht wirklich viel über das „Innenleben“ von Geschöpfen – es ist eine zutiefst philosophische Frage; aber vermutlich ist eine Besonderheit von uns Menschen, dass wir bewusst reflektieren können. Wir „sind“ nicht nur, sondern wir wollen auch verstehen, „warum“. Einer Blume würden wir selbiges wohl eher nicht zugestehen.

Zur Liturgie gehört wesentlich auch die Musik. Auch dazu ein Beispiel: Ein Vogel zwitschert, singt – vermutlich nicht zur Freude oder aus Lust, sondern zur Revierabgrenzung oder zwecks Paarung. Der Mensch hingegen singt, um seine Emotionen auszudrücken. Die wohl schönste Emotion ist der Dank, der Lobpreis. Im Gottesdienst bringt der Mensch diese Emotionen vor Gott, dem er sich verbunden weiß. „Wer singt, betet doppelt“, wusste bereits Kirchenvater Augustinus.

Mit der Unterstützung durch Instrumente gelingt der musikalische Lobpreis viel besser. Nicht umsonst gilt die Orgel als die „Königin der Instrumente“. Diese Gedanken bieten Gelegenheit, den quasi „unsichtbaren“, aber doch ganz wichtigen Mitwirkenden der Liturgie Dank zu sagen: den Organisten und Kantoren. Sie halten die Pflege der Kirchenmusik auch in dieser Zeit aufrecht – denn: Ein riesiger Wehrmutstropfen in der Zeit der Corona-Pandemie besteht darin, dass der gemeinsame Gesang aufgrund gesundheitlicher Argumente untersagt ist...

Alles hat seine Zeit

Der Frühling drängt das Leben unaufhaltsam zum Austreiben. Das Leben kann jedoch nur austreiben, wenn es zuvor in sich gegangen ist und erneut Kraft sammeln konnte: Es braucht den Wechsel von Wachstum und Ruhe. Geerntet kann nur das werden, was in Ruhe herangereift ist. „Alles hat seine Zeit“, verkündete bereits der alttestamentliche Weise Kohelet. Der Rhythmus der Jahreszeiten ist ganz wichtig; und der Rhythmus der Arbeitswoche mit dem Sonntag als Ruhetag ist eine heilsame, humane Unterbrechung zwischendurch. Wir Menschen sind keine Maschinen, wir bedürfen immer wieder des Kräftesammeln. Nur dann können wir auch wieder Kulturschaffende werden – unseren Lebensraum gestalten.

Und was wäre die menschliche Kultur ohne das Feiern! Ein Feiertag unterbricht die Routine, ist deshalb etwas Besonderes; allerdings nur, wenn er nicht inflationär wird. Nicht jeder Feiertag betrifft jeden Menschen. Einer allerdings auf jeden Fall, und zwar ganz persönlich: der Geburtstag.

Apropos Geburtstag: Das aktuelle „Geburtstagskind“ konnte seinen Ehrentag gebührend in „Amt und Würden“ begehen – Pfarrer Damian Prus durfte heuer am ersten Fastensonntag sein neues Lebensjahr beginnen. (Anmerkung: Das Foto am Ende des Artikels stammt vom 21.02.2021, wurde jedoch von mir in Müllendorf aufgenommen…)

Kultur nicht ohne Regulierung

Im Garten erwacht mit der Natur auch die anstehende vorbereitende Arbeit. Im Garten muss die Natur gestaltet werden, damit sie nicht ungezähmt überhandnimmt. Gestaltung beinhaltet daher auch Regulierung – sprich: Rückschnitt. Besonders anschaulich im Weingarten. Die Kulturlandschaft rund um Großhöflein ist gerade vom Weinbau seit jeher wesentlich geprägt - siehe das Foto aus dem Jahre 1960. Der Wein ist zuletzt ein gutes Bild, um zur inneren Einkehr überzuleiten:

Fastenzeit = hinspüren

Ähnlich, wie man guten Wein nur dann gebührend schmecken kann, wenn er mit der richtigen Temperatur, im passenden Glas serviert wird – also mit den entsprechenden Rahmenbedingungen; so könnte auch die Fastenzeit verstanden werden als eine Zeit des bewussten Innehaltens: Welche Rahmenbedingungen „gönne“ ich mir, damit ich mich wieder „spüre“; dass ich wieder fähig werde, in mich hineinzuhorchen?

Wo sind meine Begabungen? Was wollte ich vielleicht schon lange angehen und umsetzen? Wozu sollte ich mir wieder einmal bewusst Zeit nehmen?

Wovon darf ich mich aber auch verabschieden, weil es nicht mehr passt oder weil nicht mehr die rechte Zeit dafür ist? Was darf ich lassen, damit es mich nicht mehr „bindet“ und hemmt?

Ich bin - mit meinen Begabungen und Grenzen

Es wird noch einmal so richtig theologisch: „Die Gnade baut auf der Natur auf.“ Ein Singvogel kann nicht brüllen wie ein Löwe – ein Kleinkind kann keinen Marathon laufen. Wir müssen uns nicht unter Druck setzen, auch Gott tut das nicht. Ich bin wie ich bin, und das ist gut. Ich habe meine Begabungen und Talente. Ich darf dazu stehen, ich darf sie einsetzen.

Aber ich darf auch meine Grenzen anerkennen. So, wie die Winzerin überzählige Triebe abschneidet, weil sie auf die Qualität hofft (und nicht auf die Quantität). Das ist Kulturarbeit – Arbeit an unserer Kulturlandschaft – in einer der edelsten Formen.

Nützen wir die Fastenzeit, um optimistisch, aber zugleich realistisch die eigenen Grenzen zu reflektieren und zu respektieren – und mit Freude an der Schöpfung die eigenen Begabungen zuzulassen. Zur eigenen Lebensfreude und zur gemeinsamen „Kulturarbeit“.

PAss Nikolaus Faiman, 22.02.2021

Fasten 2021

Fasten = Verzicht?

Ja, verzichten wir auf negative Schlagzeilen - schauen wir auf "good news"!

Der Sinn des Fastens liegt nicht in sich selbst; sondern das Fasten soll frei machen. Es gibt vieles, was uns in unserem Leben "binden" kann. Bewusst hier gegenzusteuern kann hilfreich sein, um zum Wesens-Kern vorzudringen.

Seit einem Jahr wird uns ohnehin sehr viel abverlangt. Die herrschende Pandemie könnte wie eine erzwungene Fastenzeit verstanden werden. Schlechte bzw. erschreckende Nachrichten begegnen uns öfter, als uns lieb ist. Suchen wir daher bewusst die gute Botschaft - wie die Frau im biblischen Gleichnis das verlorene Geldstück (Lukasevangelium Kapitel 15,8): Mancher Schmutz, manche Hülle müssen entfernt werden, bevor das zum Vorschein kommt, nach dem es sich tatsächlich zu suchen lohnt. Versuchen wir in all den "bad news" die positiven, inspirierenden Nachrichten nicht zu überhören...

Apropos: Die Bibel könnte manche Inspiration enthalten - es lohnt sich, jenes Wort Gottes zu suchen, das mich persönlich hier und jetzt ansprechen will. Geben wir ihm in der Fastenzeit eine Chance. Fasten = Gewinn!

PAss Nikolaus Faiman, 17.02.2021

Öffentliche Gottesdienste ab Sonntag, dem 07. Februar 2021

Ab dem kommenden Sonntag, dem 7. Februar 2021, dürfen unter bestimmten Voraussetzungen wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden.

Neben den schon bisher bei Gottesdiensten geltenden Hygienemaßnahmen sind folgende Punkte einzuhalten:

- ein Abstand von 2 Metern zwischen Personen, die nicht im selben Haushalt leben (daraus ergibt sich die Höchstzahl der Teilnehmer/innen im Gottesdienstraum, diese Höchstzahl ist jedenfalls einzuhalten),

- das verpflichtende Tragen einer FFP 2 Maske (ausgenommen der Hauptzelebrant zwischen Eröffnung und Schluss, sowie liturgische Dienste während des Vortragens von Texten und Liedern),

- allgemeiner Gesang und Chorgesang ist leider weiterhin nicht möglich.

Neues wagen!?

Außergewöhnliche Situationen verlangen nach außergewöhnlichen Maßnahmen. Nachdem die Covid-Pandemie den Gottesdienstbesuch in den Kirchen zu Weihnachten aufgrund der Abstandregel massiv eingeschränkt hat, wollten wir mit der Mette einen neuen Weg gehen und diese am Heiligen Abend trotz winterlichen Temperaturen im Freien feiern.

Wir starteten um 22:00 Uhr vor der Pfarrkirche; die Messe wurde mittels Streaming auch im Internet übertragen. Ein Bläser-Quartett stimmte die zahlreich erscheinenden Gottesdienstbesucher schon vor Beginn auf die Mette mit Weihnachtsweisen musikalisch ein. Neben den Bläsern sorgten vier Sänger inklusive Kantor am Keyboard, sowie zwei steirische Harmonikas für die musikalische Umrahmung. Knapp 200 Mitfeiernde ließen die wunderbare Stimmung auf sich wirken. Man fühlte sich wie einer der Hirten, die auf freiem Feld lagerten, und von der Geburt des Erlösers durch die Botschaft der Engel erfahren haben. Da machte es auch nichts aus, dass es gerade beim einzigen Lied, das am Ende von allen Teilnehmern gemeinsam gesungen werden durfte, leicht zu regnen begann. Bei „Stille Nacht – heilige Nacht“, in dieser wunderbaren Gemeinschaft intoniert, hält man selbst ein paar kalte Regentropfen aus. Als Dankeschön fürs Durchhalten gab es nach der Mette noch „Feliz Navidad“ als musikalischen Gruß an alle Teilnehmer vor Ort und im Internet.

Diese Mette ist zu Herzen gegangen - alle, die dabei waren, werden sich noch lange an diesen außergewöhnlichen Gottesdienst erinnern ... 

Johann Weinreich, 15.01.2021

 

Rückblick auf den Stationenweg am 24.12.2020

Weihnachten kann nicht ausfallen! Das war von Anfang an klar. Aber wie können wir den Kindern die Botschaft über die Geburt Jesu vermitteln, wenn nur wenige in die Kirche dürfen?

An der frischen Luft würde es einfacher sein, den Abstand einzuhalten. Wenn sich nun alles über einen längeren Zeitraum erstreckt, kann man Ansammlungen vermeiden. Gut, Ideen waren schnell geboren und ein Team aus begeisterten und engagierten Mitarbeitern bildete sich.

Eine der wichtigsten Fragen war, wie man die Erstkommunionkinder einbinden kann. Die gehören schließlich schon seit einigen Jahren unzertrennlich zur Krippenandacht. Desiree Tinhof hat sich sofort bereit erklärt, die Koordination mit den Erstkommunionkindern zu übernehmen. Die Idee, quasi ein „Schaufenster“ zu gestalten, kam sehr gut an. Im Pfarrhof wurde das Weihnachtsevangelium (vor-) gelesen und die Krippenfiguren bewundert. Die Zeichnungen der Erstkommunionkinder ermöglichten der Bevölkerung, sich schon ein Bild von den Kindern machen.

Im Rosenkranzgang konnten Botschaften, Wünsche und Grüße hinterlassen werden. Andreas Zarits verkaufte heuer Christbäume im Hof des alten „Steiner-Wirtshauses“. Er ließ es sich nicht nehmen, einen Christbaum zu spenden und auch gleich an Ort und Stelle aufzustellen. Vergelt’s Gott dafür! Walter und Isabella Wohlmuth schnitten in den Tagen davor Unmengen an goldenen Sternen aus, die als Schmuck dienten. Auch dafür ein großes Dankeschön!

Was wäre Großhöflein ohne Künstler? Ein Dorf wie jedes andere…. Aber wir sind ja gern anders!

Hermi Schlag und Annelie Wagner sagten sofort zu, als sie um ihre Mitarbeit gebeten wurden.

Da die Feuerwehr aus „Coronagründen“ auf die Verteilung des Friedenslichtes verzichtete, gestaltete Annelie eine „Friedensstation“ im Rathaushof, bei der man sich das Friedenslicht holen konnte. Eine große Friedenstaube wachte über die Kerzen und kleine Botschaften luden zum Verweilen und zum zur-Ruhe-Kommen ein. Kleine Friedensbotschaften zum Mitnehmen lagen bereit – ich betrachte meine sehr oft!

Hermi Schlag übernahm die Gestaltung einer Krippe im „Christbaumwald“ vor dem Badhaus. Die wunderschöne Krippe, die Gernot Tinhof mit seinen Söhnen Tobias und Jakob gebaut hatte, war viel zu wertvoll, um sie unter freiem Himmel stehen zu lassen. Ein würdigerer Platz musste her! Und was ist würdiger, als der Platz vorm Altar? Hermi fand eine große Kiste – perfekt für ihr Vorhaben.

Große Aufregung am 24.12. vormittags! Es regnet und Hermi hat dem entzückenden Jesuskind im Christbaumwald ein Gesicht aus Aquarellfarben gemalt! Wer kann schon von sich behaupten, dem Jesuskind das Gesicht lackiert zu haben? Hermi seither schon!

Ludwig und Margit beratschlagten, wie lange die Kerzen wohl am Kirchenplatz brennen würden. Wäre es besser, sie doch erst gegen Mittag anzuzünden, damit sie auch noch während der Mette brennen? Alle Überlegungen waren unnötig – die Kerzen brannten bis 27.12.!

Viele Menschen waren an diesem Tag unterwegs, um von Station zu Station zu gehen, Weihnachtsfrieden zu suchen und zu finden und dem Jesuskind Stroh zu bringen. Um 17 Uhr trafen sich die Kinder mit Margit im Christbaumwald. Die Erwachsenen waren schon auch da – aber mit genug Abstand! Ein kleines Bläseresemble des Musikvereins stimmte uns alle auf die bevorstehende, große Geschichte ein.

Und dann ging es los. Alle mussten mithelfen. Marschieren, jammern, klopfen, betteln, jubilieren und schließlich anbeten – alles war dabei und die Kinder machten wunderbar mit! Auch ich habe diese Situation sehr genossen. Ich hatte das Gefühl, den Kindern trotz abstand näher zu sein als jemals zuvor! Viele positive Rückmeldungen lassen uns nun schon darüber nachdenken, ob wir nicht das eine oder andere als „neue Tradition“ weiterleben lassen sollen.

Margit Wohlmuth-Konrath, 16.01.2021

Sternsingen - aber sicher: 2021

Die Sternsinger der Pfarre Großhöflein haben einen anderen Weg gefunden, um Ihnen die frohe Botschaft zu bringen und Ihre Spende für Menschen in Not zu erbitten.

Erstmals 'Weihnachten ohne Dich' gefeiert

Fotos: Wohlmuth

Am Montag vor Weihnachten, dem 21.12.2020, fand um 18:00 Uhr in der Pfarrkirche Großhöflein erstmals eine Segensfeier für Trauernde statt. Neben Pastoralassistent Nikolaus Faiman und seiner Familie haben Eva Wegleitner, Isabella Wohlmuth und Beate Köller mitgewirkt. Im Team dabei waren auch noch Ruth Ankerl und Martina Buchinger – die beiden Letztgenannten waren allerdings kurzfristig verhindert.

Das Team aus dem Seelsorgeraum Großhöflein-Müllendorf bedankt sich beim Team der Pfarre Hl. Klaus von Flüe, Wien, für die „Hebammen-Dienste“!

Die durchwegs positiven Rückmeldungen der Mitfeiernden lassen auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr hoffen.

Nikolaus Faiman

Einladung zum Feiern in der Hauskirche - hier finden Sie Anregung:

"Glauben und Feiern" Pastorale Dienste der Diözese Eisenstadt https://www.martinus.at/institution/5060

NETZWERK GOTTESDIENST https://www.netzwerk-gottesdienst.at/

Und ein Angebot des Pastoralassistenten - "Einladung zu Ge(h)spräch oder Ge(h)bet": Gerne begleite ich Sie / Dich auf einem Stück des Weges, wenn ein Gespräch mit Abstand, aber Vertraulichkeit gut tun kann. Im Gehen lösen sich manche Dinge; und Perspektivenwechsel tut sowieso oft gut.

Meine bevorzugten Tage sind Dienstag und Donnerstag; meine Telefonnummer: 0676/880708213

Corona schützt vor Gartenarbeit nicht

Wir schützen uns und einander vor Corona. Aber die Arbeit steht trotzdem an...

Daher fanden sich einige tüchtige Arme und Beine am Samstag, dem 07. November, bei strahlendem Sonnenschein im Pfarrgarten ein, um unter den wachsamen Sinnen von Volvo einige Holzarbeiten zu erledigen - damit die Zwetschkenernte auch im nächsten Jahr guten Schnaps verspricht!

Danke an Regina für die stärkenden Muffins!

Nikolaus Faiman

Start in ein neues Arbeitsjahr mit einem Pfarrcafe am 06. September

Mit einem Pfarrcafé startete die Pfarre ins neue Arbeitsjahr - viele sind der Einladung gefolgt! Ein gelungener Anlass, die Gemeinschaft zu pflegen.

Die Damen des Küchenteams freuten sich über eifrige jugendliche Unterstützung durch Magdalena - und ermutigen auch andere fleissige Hände und Beine, ihrem Beispiel beim nächsten Pfarrcafé zu folgen!

Nikolaus Faiman

Scheckübergabe durch den Kultur- und Bildungskreis

Neben diversen Kulturausflügen hat der Kultur- und Bildungskreis der Pfarre auch Vorträge, Lesungen und Fackelwanderungen durchgeführt. Bei diesen Veranstaltungen konnten finanzielle Überschüsse erreicht werden.

Der Kultur- und Bildungskreis hat sich entschlossen, davon einen Betrag von € 500,-- zum weiteren Ausbau der Küche des neuen Pfarrheims zu übergeben.

Die Scheckübergabe erfolgte am 25. August 2020.

Ingrid Hofmann

Besichtigung des Pfarrheims durch Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Eisenkopf am 23.07.

In Anwesenheit von Bürgermeister Heinz Heidenreich und Vizebürgermeisterin Maria Zoffmann konnten Ratsvikarin Imelda Krizan und Mitglieder des PGR, gemeinsam mit dem leitenden Architekten, Frau Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf und ihr Team willkommen heißen zwecks Besichtigung des neuerrichteten Pfarrheimes.

Büchereileiter Hans Tinhof konnte die neugestaltete Bücherei im Kellergeschoß präsentieren, und auch der Garten wurde lobend in Augenschein genommen.

In gelöster Atmosphäre blieb auch noch Zeit zu informativen und verbindenden Gesprächen, wobei Ludwig Rokob zuletzt als Gastgeschenk prämierten Großhöfleiner Kirchenschnaps überreichen konnte.

Nikolaus Faiman

 

Das war der Kinder-Wortgottesdienst am 12.07.

"Ein Sämann ging hinaus, um zu säen." Das war das Thema an diesem Sonntag. Der Sämann des Wortes ist Gott - und er verspricht: Sein Wort ist wie Regen, der nicht zum Himmel zurückkehrt, ohne die Erde zu tränken und sie zum Keimen und Sprossen zu bringen.

Diese Worte aus der Heiligen Schrift haben wir auch gleich anschaulich umgesetzt: In Bechern wurde Kressesamen auf Watte angebaut - so können die Kinder zu Hause zusehen und erleben, wie das mit dem Keimen und Sprossen ist.

Erstmals feierte Pastoralassistent Nikolaus mit Margit und den Kindern Gottesdienst. Unterstützt wurden wir von der tollen Band auf der Empore!

(Mehr Bilder finden sich unter der Rubrik "Junge Kirche"!)

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Patrozinium - Kirtag am 28.06.2020, Messe mit dem Musikverein Großhöflein

Bei strahlendem, heißem Sommerwetter konnte der Musikverein Großhöflein sein 50 jähriges Bestandsjubiläum begehen und den musikalischen Rahmen bieten für ein besonderes Patroziniumsfest: Nach den erzwungen distanzierten Begegnungen der vergangenen Wochen aufgrund Covid-19 war dieses Fest Ausdruck von Dankbarkeit, Hoffnung und Lebensfreude!

Passende Worte aus dem Tagesevangelium, auf die sich Pfarrer Damian Prus in seiner Predigt bezog: "Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – Amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen." Darauf dürfen auch alle verstorbenen Mitglieder und Freunde des Musikvereins hoffen, derer bei den Fürbitten gedacht wurde.

Nach den priesterlichen Dankesworten erhielten die engagierten Musikerinnen und Musiker einen gebührenden Applaus! Stellvertretend sei an dieser Stelle der Dank an Obmann Florian Blümel und Kapellmeister Andreas Brenner zum Ausdruck gebracht.

Die anschließende Agape (aufgrund der Umstände zwar in vergleichsweise bescheidenem Rahmen) fand witterungsbedingt regen Zuspruch.

Nikolaus Faiman

Gebet zu Maria, der Knotenlöserin

Maria wird unter verschiedenen Namen angerufen. Einer, der noch nicht so bekannt ist, aber in dieser Zeit der Covid-19-Pandemie vielleicht besonders passend scheint, ist jener der Knotenlöserin.

Unter der Internet-Adresse https://www.netzwerk-gottesdienst.at finden sich Vorschläge für eine Maiandacht zu Hause, extra aber auch eine Variante Maiandacht für Singles, Alleinstehende und Alleinbetende.

Neues aus der Pfarre

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